CREDO

Zusammenarbeit, die hält, was sie verspricht – Dienstleistung mit Passion

„Unser Ziel ist höchste Audioqualität zu fairen Preisen. Dabei achten wir auf die individuellen Bedürfnisse und suchen effiziente Lösungen für jede Produktion. Wir begleiten unsere Kunden von der Planung bis zur Vollendung ihres Projektes und schenken dabei jedem Detail die nötige Aufmerksamkeit.“ – Philipp Erdin

Das Sonar Sound Tonstudio hat einiges zu bieten: Moderne Digitaltechnik kombiniert mit edlen analogen Geräten, hervorragend klingende Räume mit inspirierendem Ambiente und wertvollen Instrumenten, welche Musikgeschichte schrieben.

Wir bieten Ihnen jedoch nicht nur eine komfortable Infrastruktur, sondern auch vollständige Dienstleistungspakete.
Dank unserer langjährigen Erfahrung im Audiobereich arbeiten wir schnell
und qualitätsbewusst.

Die Sonar Sound Studios

Der Standort könnte nicht günstiger sein. Am Rande der Stadt Zürich, einen Steinwurf von der Tramhaltestelle „Farbhof“ entfernt, befinden sich die Sonar Sound Studios. Vor dem Haus mit der Nummer 808 befindet sich die Bushaltestelle „Micafil“, rundherum vier preiswerte Restaurants und ein Tankstellenshop. Urban, wenn auch nicht hip, dafür bezahlbar und trotzdem nicht ab vom Schuss – so ist Zürich West.

Die ganze Breite des Aufnahmeraumes besteht aus einer Fensterfront. Ohne berauschende Aussicht zwar, aber mit gleichmässigem Tageslicht entsteht in den Räumen eine anregende, konzentrierte Atmosphäre, in welcher sich lange und fokussiert arbeiten lässt.

Wunderbar auch der Load-in! Ohne eine einzige Stufe lassen sich die schwersten Instrumente bequem von der Laderampe ebenerdig ins Studio rollen. Das schont den Rücken und spart Zeit. Genau so geschmeidig starten denn auch unsere Studiosessions.

Wir legen hohen Wert auf eine stressfreie Atmosphäre, starten mit einem guten Kaffee oder Tee in den Tag, besprechen in Ruhe die Ziele, planen Pausen und Essenszeiten. Die Erfahrung zeigt, dass sich die Tagesziele so nicht nur angenehmer, sondern auch effektiver erreichen lassen.

Die Akustik

Akustik ist eine Wissenschaft – oder Glückssache. Wir hatten Glück, viel Glück! Die Räume klingen hervorragend, ohne dass wir Unsummen investiert hätten. Wir haben dem Glück natürlich etwas nachgeholfen mit unserer Erfahrung und selbstverständlich die schlimmen Anfängerfehler verhindert.

Die Decken hängen nicht zu tief, die Wände sind selten parallel. Die Fensterfront wirkt wie ein Bassabsorber. Die tiefen Mitten wirken gleichmässig und „aufgeräumt“. In den hohen Mitten ist der Raum erfrischend lebendig, und falls man ihn da etwas dämpfen möchte, stellt man ganz einfach einige der vorhandenen Schallwände auf.

Die Instrumente

Der Flügel

Der C1 Yamaha-Flügel überzeugt mit seinem direkten Klang. Ausgewogen und gleichmässig lässt er sich präzise spielen und bettet sich dank der schlanken Bässe gut in den Bandsound ein.

Dank dem eingebauten Damp Chaser (Luftbefeuchter) ist er ziemlich stimmstabil. Trotzdem empfehlen wir je nach Anspruch, das Instrument direkt vor der Aufnahme stimmen zu lassen.

Die Hammond-Orgel

Die A-100 Hammond ist mit der berühmten B-3 baugleich, ausser, dass sie zusätzlich noch eingebaute Lautsprecher hat. Es ist sozusagen die „grosse“ B-3. Zusammen mit unserem Leslie-Kabinett L-122 klingt sie voluminös und vielfältig – einfach wunderbar! Sie ist mit Baujahr 1964 quasi die Grossmutter des Studios, doch wir kümmern uns liebevoll um sie, und so leistet sie uns treue Dienste und zickt fast nie rum.

Rhodes 73 MK1

Ein weiteres Museumsstück, welches uns zu schade ist um in Rente zu schicken: das Fender Rhodes! Ich fand es vor vielen Jahren auf einem Dachstock in Bischofzell bei einem Pfarrer. Er brauche diese schwere Kiste nicht mehr, hat er damals gemeint. Was für ein Fund! Wer einmal darauf gespielt hat weiss sofort, dass es für immer ein Unterschied bleiben wird, ob man mit einem virtuellen oder eben dem echten Instrument spielt. Ein Erlebnis!

Wurlitzer A200

Wenn er könnte, würde er es zurückkaufen, meinte der ehemalige Besitzer Roller Frei einmal. „Wenn ich nicht muss, werde ich es niemals wieder hergeben“, antwortete ich. Das Wurlitzer, vor allem bekannt durch die legendäre Band „Supertramp“, entfaltet sein klangliches Potential wie das Rhodes am Schönsten, wenn man es mit dem Original Fender Twin Reverb kombiniert. Man muss es ausprobiert haben um zu spüren, dass musizieren am MIDI-Keyboard immer etwas anderes sein wird als am echten Instrument.

Schlagwerk

Giannini steht für handgefertigte swiss made Produkte der Spitzenklasse. Wir verfügen über zwei verschiedene Drumsets, welche bei Bedarf kombiniert werden können. Weiter steht eine Vielzahl von Perkussionsinstrumenten zur Auswahl, sie alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.

Gitarren, Bässe, Amps, Synthesizer

Irgendwann mussten wir einen Grundsatzentscheid fällen: Raumangebot versus Instrumentenauswahl. So entschlossen wir uns schweren Herzens, nur das Nötigste zu behalten um Platz zum arbeiten zu haben. Es ist ein Tonstudio und kein Museum, und schon gar kein Instrumentenhandel. Wir trennten uns von so Einigem und behielten das Essentielle. Es hat ein paar schöne E-Gitarren, einige akustische Saiteninstrumente wie Mandoline, Western Gitarre, klassische Gitarre, ein paar Synthesizer und andere Instrumente, welche zur freien Verfügung stehen. Auf Wunsch organisieren wir selbstverständlich alles, vom Theremin bis zur Kesselpauke.

Die Technik

Die Konsole

Das Herzstück unserer Regie bildet das 32 Kanal CADAC J-Type Mischpult. Eine fantastische Konsole aus England, welche kaum Wünsche offen lässt. Die Konsole ist klanglich den bekannteren Marken wie Neve und SSL absolut ebenbürtig, färbt aber weniger. Dank den 12 Aux-Bussen lassen sich ganze Sessions voll analog inklusive Bandmonitoring realisieren. Die EQ’s klingen sehr musikalisch, und können als gesamte Einheit oder einzeln aktiviert werden. Vier vollparametrische Bänder und ein durchstimmbarer Hochpass stehen pro Kanal zur Verfügung. Äusserst rauscharm und impulstreu arbeiten die Preamps und wenn man sie etwas „heisser“ fährt, dann beginnt es so richtig schön Spass zu machen. Das Summing ist über die Insertreturns ohne EQ’s dermassen neutral, dass ein Unterschied zum Pro Tools Summing kaum auszumachen ist. Die Magie beginnt dann, wenn das analoge Summing über die Preamps läuft und mit den Pult EQ’s und dem wunderbaren Outboard gearbeitet wird. Die Gitarren werden plastisch, die Stimmen beginnen zu leben, die Drums klingen offener, mit trockenem Low End. Ja, wir geben es zu, wir sind ein bisschen verliebt in unser CADAC.

Das Recording System

Wir benutzen einen Mac mit Thunderbolt-extension und zwei Avid Pro Tools HDX Karten. Daran hängen vier Audio Interfaces von Avid, 2 neue HDX und zwei ältere 192. Insgesamt verfügen wir über 32 analoge Inputs und 16 digitale, welche alle auf der Patchbay anliegen oder direkt mit der Peripherie verbunden sind. 24 analoge Outputs werden zurück auf das Mischpult geroutet, 16 werden für das Bandmonitoring verwendet.

Etwa 300 Plugins von allen namhaften Herstellern finden Verwendung im Studioalltag, sei es vom Denoising über klassische EQ’s und Dynamics bis hin zu dezidierten Mastering-tools.

Das Outboard

Lebende Legenden wie 1176 und 1178 teilen sich den Platz in unseren Racks mit klingenden Namen wie Neve und Tube-Tec. Ganz besonders stolz sind wir auf unsere zwei Veteranen, den Original Roland Space Echos RE 101 und 201. Sie wurden kürzlich totalrevidiert, was in unserem Falle bedeutet, dass alle Elkos und Potis ersetzt wurden. Natürlich haben wir auch das Tape gewechselt und die Tonköpfe gereinigt. Es ist die Summe aller Teile, welche am Schluss dieses Studio zum unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Viel Equipment wurde in den vergangenen 20 Jahren getestet, gekauft, wieder verkauft. Geblieben ist ein „best-of“ – die Dinge, welche man auf die berühmte einsame Insel mitnehmen würde.

Wie zum Beispiel der Bricasti M7, ganz einfach der natürlichste digitale Hall, den wir kennen. Oder den Focusrite 7, ein Channel Strip der Extraklasse – wenn er doch nur so gut aussehen würde wie er klingt…

Das Monitoring

Eine Grundvoraussetzung für gute Aufnahmen ist das Kopfhörersignal für die Musiker und Interpreten. Da wir häufig auch Sprachaufnahmen machen, haben wir entschieden, verschiedene Systeme anzubieten.

Wenn nicht unbedingt nötig arbeiten wir zwar am liebsten ohne Kopfhörer, bei vielen Anwendungen bleibt einem aber nichts anderes übrig.

Für Gesangs- oder Sprachaufnahmen verwenden wir einen AES Output der Avid Interfaces und wandeln diesen dann mit dem Universal Audio 2192. Das Stereosignal speist einen High End Kopfhörerverstärker von „Lake Poeple“, einer Audiomanufaktur aus Konstanz. Eine grosse Auswahl an professionellen Studiokopfhörern bietet für jeden Geschmack das passende Modell und so ist das perfekte Monitoring für diesen Zweck gewährleistet.

Für Bandaufnahmen verwenden wir das schnellste uns bekannte System, das Promix16. Die Latenz beträgt unter 1ms! Bei einer Session mit 96kHz befindet sich die Latenz des gesamten Systems bei unter 2ms. Dies führt zu spürbar besserer Kontrolle beim Spielen. Acht Steuereinheiten stehen zur Verfügung, auf welchen jeder einzelne Musiker sich seinen gewünschten Mix selber zusammenstellen kann.

Die Abhöre

Klein & Hummel war ein renommiertes deutsches Unternehmen, welches vor ein paar Jahren von Neumann / Sennheiser aufgekauft wurde. Die Neumann KH 310 A (ja, das sind die Initialen der genannten Firma) sind aktive Dreiweg-Monitore, deren Klang wir ihren Nachfolgern gegenüber sogar bevorzugen. Ergänzt wird das System mit einem aktiv getrennten Subwoofer, welcher über einen Klein & Hummel Controller an den Raum angepasst wurde. Zur Alternative stehen auch noch unsere altgedienten Auratones auf den akustisch optimierten Boxenständern. Abgehört wird über einen Cranesong Avocet, an welchem der CADAC Ausgang und der digitale Pro Tools Ausgang anliegt. So ist es möglich, Vorderband und Hinterband zu hören – voll analog oder über das Pro Tools System.

Philipp Erdin arbeitet seit über 20 Jahren als Tonmeister auf der Bühne, hinter dem Mischpult und im Studio. Klingende Namen wie Lenny Kravitz, Eminem oder Justin Timberlake waren schon in seinem Studio zu Gast, unzählige andere Künstler hat er schon live betreut.

Hannes Bachofner studiert an der ZhdK Tonmeister und arbeitet seit 2015 bei uns. Er spielt selber Schlagzeug und übernimmt im Studio Recording und Editierarbeiten.

Matthias Krähenbühl hat seine Ausbildung als Tontechniker bei der SAE Zürich abgeschlossen und ist seit 2017 Mitglied unseres Teams. Neben seiner Assistenzstelle arbeitet Matthias als DJ und Produzent.